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122. Kirchliches Gesetz, betr. die gottesdienstliche Begehung der Feiertage (Feiertagsordnung)

Vom 3. Januar 1912

(Abl. 16 S. 106)

Auf den Antrag der Evangelischen Oberkirchenbehörde und unter Zustimmung der Landessynode verordnen Wir, was folgt:
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Art. 11#

( 1 ) Der Stephanusfeiertag, der Ostermontag und der Pfingstmontag sind mit einem Predigtgottesdienst, der Gründonnerstag ist mit einem Predigtgottesdienst oder einem selbständigen Abendmahlsgottesdienst zu feiern.
( 2 ) An den übrigen Feiertagen kann der Gottesdienst in denjenigen Gemeinden, in denen für seine würdige Abhaltung Schwierigkeiten bestehen, nach Zustimmung des Kirchengemeinderats mit Genehmigung des Dekanatamts eingestellt werden.
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Art. 22#

( 1 ) In Gemeinden, in denen Art. 1 Abs. 2 nicht zur Anwendung kommt, kann an den in Abs. 1 nicht genannten Feiertagen auch ein anderer als ein Predigtgottesdienst gehalten werden.
( 2 ) Das Evangelische Konsistorium ist mit Vollziehung dieses Gesetzes beauftragt.

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1 ↑ Red. Anm.: Absatzauszeichnungen wurden in dieser Vorschrift redaktionell ergänzt.
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2 ↑ Red. Anm.: Absatzauszeichnungen wurden in dieser Vorschrift redaktionell ergänzt.